Wissensgebiet

Testament & Erbe

Testament erstellen, Erbfolge, Erbschaftsteuer, Pflichtteil — rechtlich fundiert erklärt.

Testament erstellen

Testament erstellen

Handschriftlich oder notariell — wie man ein gültiges Testament errichtet.

Gesetzliche Erbfolge

Gesetzliche Erbfolge

Wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist?

Erbvertrag

Erbvertrag

Bindende Verfügung von Todes wegen — Vorteile und Nachteile.

Pflichtteil

Pflichtteil

Recht der nächsten Angehörigen auch bei Enterbung.

Erbschaftsteuer

Erbschaftsteuer

Wann fällig, wie hoch, welche Freibeträge gelten.

Berliner Testament

Berliner Testament

Das gemeinschaftliche Ehegattentestament — die häufigste Form.

Der Erbschein

Der Erbschein

Der amtliche Erbnachweis — Beantragung, Kosten, Alternativen.

Erbengemeinschaft

Erbengemeinschaft

Mehrere Erben — Rechte, Pflichten und Auseinandersetzung.

Testamentsvollstreckung

Testamentsvollstreckung

Der Testamentsvollstrecker — Aufgaben, Bestellung, Kosten.

Vor- & Nacherbschaft

Vor- & Nacherbschaft

Gestufte Erbfolge — Vermögen in zwei Schritten übertragen.

Erbausschlagung

Erbausschlagung

Das Erbe ablehnen — Fristen, Form und Gründe.

Nottestament — Testament in Notsituationen

Nottestament — Testament in Notsituationen

Das Nottestament: Wie in Krisensituationen gültig testiert wird — mündliche Testamente, Dreizeugentestament und Notarialtestamente im Ausland.

Erbverzicht — Vertrag über den Erbverzicht

Erbverzicht — Vertrag über den Erbverzicht

Erbverzicht: Der vertragliche Verzicht auf Pflichtteil und Erbe — Voraussetzungen, Formen, Wirkung und Alternativen des Erbverzichtsvertrags.

Erbe und Schulden — Haftung der Erben begrenzen

Erbe und Schulden — Haftung der Erben begrenzen

Erbe und Schulden: Wie Erben für Nachlassverbindlichkeiten haften, welche Haftungsprivilegien es gibt und wie Nachlassinsolvenz und Ausschlagung schützen.

Die Basler Tabelle — Erbquoten bei Patchwork-Familien

Die Basler Tabelle — Erbquoten bei Patchwork-Familien

Die Basler Tabelle: Verteilung des Nachlasses bei Patchwork-Familien mit Kindern aus mehreren Beziehungen — Berechnung, Anwendung und Grenzen.

Erbrecht nach der Scheidung — Rechte des Ex-Ehepartners

Erbrecht nach der Scheidung — Rechte des Ex-Ehepartners

Erbrecht nach der Scheidung: Wann der Ex-Partner erbt oder enterbt ist, was bei Trennung ohne Scheidung gilt und wie Testamente anzupassen sind.

Erbrecht für Lebenspartner — Absicherung ohne Trauschein

Erbrecht für Lebenspartner — Absicherung ohne Trauschein

Erbrecht für unverheiratete Lebenspartner: Warum sie gesetzlich leer ausgehen und wie Testamente, Vollmachten und Versicherungen Paare ohne Trauschein absichern.

Das Vermächtnis — jemanden bedenken, ohne ihn zum Erben zu machen

Das Vermächtnis — jemanden bedenken, ohne ihn zum Erben zu machen

Vermächtnis (Legat) im Erbrecht: Unterschied zur Erbeinsetzung, Arten, Fälligkeit, Ausschlagung und Besteuerung — verständlich erklärt.

Erbauseinandersetzung — wie Miterben den Nachlass teilen

Erbauseinandersetzung — wie Miterben den Nachlass teilen

Erbauseinandersetzung: Wann Miterben die Teilung verlangen können, wie ein Teilungsplan entsteht und was bei Streit über Grundstücke und Werte gilt.

Nachlasspflegschaft — der Nachlasspfleger bei unbekannten Erben

Nachlasspflegschaft — der Nachlasspfleger bei unbekannten Erben

Nachlasspflegschaft: Wenn Erben unbekannt sind, bestellt das Nachlassgericht einen Nachlasspfleger. Aufgaben, Kosten und Ablauf im Überblick.

Der Erbschaftskauf — An- und Verkauf einer Erbschaft

Der Erbschaftskauf — An- und Verkauf einer Erbschaft

Erbschaftskauf nach §§ 2371 ff. BGB: Kann man eine Erbschaft verkaufen? Risiken, Haftung, Anfechtung wegen Überzahlung und Steuerfolgen.

Erbunwürdigkeit — warum Täter nicht erben dürfen

Erbunwürdigkeit — warum Täter nicht erben dürfen

Erbunwürdigkeit nach § 2339 BGB: Wer den Erblasser verletzt oder das Testament beeinflusst hat, kann enterbt werden. Gründe, Verfahren und Verzeihung.

Testament anfechten — Gründe, Fristen und Folgen

Testament anfechten — Gründe, Fristen und Folgen

Testament anfechten: Wann eine Anfechtung wegen Irrtums, Drohung oder Pflichtteilsverletzung erfolgreich ist, welche Fristen gelten und was danach passiert.

Schenkungsteuer — Vermögen zu Lebzeiten übertragen

Schenkungsteuer — Vermögen zu Lebzeiten übertragen

Schenkungsteuer explained: Freibeträge, Zehnjahresfrist, Kettenschenkungen und Gestaltungsmöglichkeiten, um Erbschaftsteuer legal zu sparen.

Unternehmensnachfolge — den Betrieb an die nächste Generation übergeben

Unternehmensnachfolge — den Betrieb an die nächste Generation übergeben

Unternehmensnachfolge per Testament oder zu Lebzeiten: Gesellschaftsvertrag, Testierfreiheit, erbschaftsteuerliche Verschonung und typische Konflikte.

Nachlassinsolvenz — wenn der Nachlass überschuldet ist

Nachlassinsolvenz — wenn der Nachlass überschuldet ist

Nachlassinsolvenzverfahren nach §§ 1980 ff. BGB: Wann Erben die Haftung begrenzen, wie das Verfahren läuft und welche Alternativen es gibt.

Die Annahme der Erbschaft — und was bei Versäumung passiert

Die Annahme der Erbschaft — und was bei Versäumung passiert

Annahme der Erbschaft: Wann die Erbschaft als angenommen gilt, welche Fristen laufen und welche Haftung mit der Annahme verbunden ist.

Nachlassverwaltung — Haftung auf den Nachlass begrenzen

Nachlassverwaltung — Haftung auf den Nachlass begrenzen

Nachlassverwaltung nach § 1975 BGB: Wie Erben ihre Haftung auf den Nachlass beschränken, wie das Verfahren abläuft und was es kostet.

Erbrecht adoptierter Kinder — Rechte in zwei Familien

Erbrecht adoptierter Kinder — Rechte in zwei Familien

Erbrecht bei Adoption: Wie Adoptivkinder erben, was mit der Herkunftsfamilie geschieht und welche Besonderheiten die Stiefkindadoption mitbringt.

Das notarielle Testament — Form, Kosten, Nutzen

Das notarielle Testament — Form, Kosten, Nutzen

Notarielles Testament: Wie die notarielle Beurkundung abläuft, was sie kostet, wann sie Pflicht ist und welche Vorteile die Verwahrung beim Amtsgericht und die erbrechtliche Sicherheit bringen.

Der Pflichtteilsverzicht — Vertrag zwischen Erblasser und Abkömmling

Der Pflichtteilsverzicht — Vertrag zwischen Erblasser und Abkömmling

Pflichtteilsverzicht: Wie Angehörige per notariellem Vertrag auf ihren Pflichtteil verzichten können, welche Gründe Familien dazu bewegen, was der Verzicht kostet und wann er anfechtbar ist.

Erbe ausschlagen: Fristen

Erbe ausschlagen: Fristen

6 Wochen entscheiden: Die Ausschlagungsfrist, ihr Beginn und was passiert, wenn sie verstreicht.

Erbrecht in Patchwork-Familien

Erbrecht in Patchwork-Familien

Stiefkinder, Lebenspartner, Ex-Ehegatten: Wer erbt in modernen Familien — und wie man klare Regelungen trifft.

Erbschaftsteuer-Freibeträge

Erbschaftsteuer-Freibeträge

500.000 € für Ehegatten, 400.000 € für Kinder: Wie Freibeträge wirken und wie man sie klug nutzt.

Vermächtnis im Testament

Vermächtnis im Testament

Einzelne Gegenstände gezielt vererben: Wie Vermächtnisse funktionieren und wann sie sinnvoll sind.

Testament aufbewahren: Die sichersten Orte

Testament aufbewahren: Die sichersten Orte

Wo Testamente hingehören: Verwahrung, Hinterlegung und die Orte, die Erben finden — oder eben nicht.

Stiftung als Erbe: Vermächtnis mit Wirkung

Stiftung als Erbe: Vermächtnis mit Wirkung

Gutes tun über den Tod hinaus: Wie man Stiftungen als Erben einsetzt und was dabei zu beachten ist.

Nachlassplanung — Vermögen und Wünsche strukturiert übertragen

Nachlassplanung — Vermögen und Wünsche strukturiert übertragen

Nachlassplanung: Wie Vermögen zu Lebzeiten geordnet, Steuern gespart und Streit vermieden wird — von Testament und Schenkungen über die Unternehmensnachfolge bis zur Dokumentation aller Unterlagen.

Stiftung im Nachlass — Vermögen mit Wirkung über den Tod hinaus

Stiftung im Nachlass — Vermögen mit Wirkung über den Tod hinaus

Stiftung im Nachlass: Wie Testament und Stiftungsgründung ineinandergreifen, welche Formen der gemeinnützigen Stiftung es gibt, welche Kosten anfallen und wann sich eine Stiftung statt eines einfachen Vermächtnisses lohnt.

Erben ohne Verwandte — wer erbt, wenn keine Familie da ist

Erben ohne Verwandte — wer erbt, wenn keine Familie da ist

Wer erbt, wenn es keine Verwandten gibt? Wie die gesetzliche Erbfolge endet, was mit dem Vermögen Alleinstehender geschieht, warum ein Testament auch ohne Nachkommen wichtig ist und wie der Staat als Letzter in der Reihe steht.

Testamentkosten — Errichtung, Änderung und Verwahrung im Überblick

Testamentkosten — Errichtung, Änderung und Verwahrung im Überblick

Was ein Testament kostet: Notargebühren und Schreibmaschinenkosten, Gebühren für Änderungen und Widerruf, Verwahrung im Amtsgericht oder Zentralregister und die Kosten im Erbfall — inklusive Beispielen und Einsparoptionen.

Erbrecht in Österreich — Unterschiede zum deutschen Recht

Erbrecht in Österreich — Unterschiede zum deutschen Recht

Österreichisches Erbrecht unterscheidet sich vom deutschen in zentralen Punkten: Notar statt Nachlassgericht, Erbvertrag statt Berliner Testament, andere Pflichtteilsregeln. Die wichtigsten Unterschiede im Überblick — für Erblasser mit Bezug zu Österreich und Erben grenzüberschreitender Nachlässe.

Erbrecht in der Schweiz — Unterschiede zum deutschen Recht

Erbrecht in der Schweiz — Unterschiede zum deutschen Recht

Das Schweizer Erbrecht ist 2023 umfassend reformiert worden: Einzeltestament statt Berliner Testament, neue Pflichtteile, Erbteilsschranken. Wie das schweizerische Erbrecht funktioniert und wo es sich vom deutschen unterscheidet — für Erblasser mit Bezug zur Schweiz und grenzüberschreitende Nachlässe.

Der Erbschaftsverzicht im Detail — Vertrag, Wirkung, Grenzen

Der Erbschaftsverzicht im Detail — Vertrag, Wirkung, Grenzen

Mit einem Erbschaftsverzicht verzichtet ein Familienmitglied zu Lebzeiten auf sein Erbrecht — oft gegen Abfindung oder aus familiären Gründen. Wie der Vertrag geschlossen wird, welche Form gilt, was er von der Erbausschlagung unterscheidet und welche Risiken er birgt.

Behindertentestament — Vermögen schützen, ohne Sozialleistungen zu gefährden

Behindertentestament — Vermögen schützen, ohne Sozialleistungen zu gefährden

Das Behindertentestament ermöglicht es Eltern, behinderte Kinder am Erbe teilhaben zu lassen, ohne dass Eingliederungshilfe und Grundsicherung gekürzt werden. Aufbau, anerkannte Konstruktionen, Kosten und Fallstricke im Überblick.

Geerbte Immobilie — behalten, vermieten oder verkaufen?

Geerbte Immobilie — behalten, vermieten oder verkaufen?

Eine geerbte Immobilie bringt rechtliche, steuerliche und praktische Fragen mit sich: Grundbuch, Erbschaftsteuer, Spekulationsfrist, Erbengemeinschaft und Finanzierung. Der ausführliche Leitfaden für Erben mit allen Fristen, Kosten und Entscheidungsgrundlagen.

Testamentsauslegung — wenn der Wille des Erblassers im Wortlaut verborgen ist

Testamentsauslegung — wenn der Wille des Erblassers im Wortlaut verborgen ist

Gerichte müssen Testamente häufig auslegen, weil Formulierungen unklar, lückenhaft oder widersprüchlich sind. Die Regeln der Testamentsauslegung, typische Streitfälle, anerkannte Auslegungshilfen und praktische Tipps für unmissverständliche Verfügungen.

Ersatzerbschaft — wenn der eingesetzte Erbe wegfällt

Ersatzerbschaft — wenn der eingesetzte Erbe wegfällt

Die Ersatzerbschaft (Paragraf 2096 BGB) sichert ab, dass der Nachlass nicht in die gesetzliche Erbfolge fällt, wenn ein Erbe vor- oder wegverzichtet. Wegfallgründe, Abgrenzung zur Nacherbschaft und Anwachsung, Formulierungsbeispiele und Praxistipps.

Testament widerrufen — Formen, Fristen und Fallstricke

Testament widerrufen — Formen, Fristen und Fallstricke

Ein Testament kann jederzeit widerrufen werden: durch Vernichtung, Rücknahme aus der Verwahrung oder ein neues Testament. Der ausführliche Überblick über alle Widerrufsformen, Besonderheiten beim Berliner Testament und Erbvertrag sowie typische Fehler.

Wenn nacheinander zwei Menschen sterben — Erbfall im Erbfall

Wenn nacheinander zwei Menschen sterben — Erbfall im Erbfall

Sterben Ehepartner kurz hintereinander oder ein Miterbe vor der Auseinandersetzung, verschachteln sich Erbfälle. Was gilt für Vermächtnisse, Pflichtteile, Ausschlagungsfristen und Erbscheine beim Doppel-Todesfall.

Ehegattenerbrecht — was der überlebende Ehepartner gesetzlich erbt

Ehegattenerbrecht — was der überlebende Ehepartner gesetzlich erbt

Der überlebende Ehegatte erbt nach deutschem Recht neben Verwandten gesetzlich ein Viertel oder die Hälfte des Nachlasses — je nach Verwandtenordnung und Güterstand. Dieser Artikel erklärt die Erbquoten nach § 1931 BGB, den Voraus nach § 1932 BGB, die Wirkung der Zugewinngemeinschaft nach § 1371 BGB und die Gestaltungsmöglichkeiten für Ehepaare.

Vorweggenommene Erbfolge — Vermögen zu Lebzeiten übertragen

Vorweggenommene Erbfolge — Vermögen zu Lebzeiten übertragen

Viele Familien übertragen Haus, Hof oder Unternehmen schon zu Lebzeiten an die nächste Generation. Der Artikel erläutert die vorweggenommene Erbfolge: notarielle Übergabeverträge, Nießbrauch und Wohnrechte, die Zehnjahresfrist bei der Schenkungsteuer, die Pflichtteilsergänzung nach § 2325 BGB und die Risiken, die Eltern bedenken sollten.

Das eigenhändige Testament — Vorschriften, typische Fehler und Alternativen

Das eigenhändige Testament — Vorschriften, typische Fehler und Alternativen

Das eigenhändige Testament ist die einfachste und günstigste Form der letztwilligen Verfügung: komplett handschriftlich verfasst und unterschrieben genügt es nach § 2231 BGB. Der Artikel erklärt die Formvorschriften, die häufigsten Formfehler, die Vor- und Nachteile gegenüber dem notariellen Testament und die richtige Aufbewahrung.

Kosten der Testamentsverwahrung — Gebühren für Hinterlegung und Verwahrung

Kosten der Testamentsverwahrung — Gebühren für Hinterlegung und Verwahrung

Wer ein Testament beim Nachlassgericht in amtliche Verwahrung geben lässt, zahlt dafür eine Gebühr nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz — und auch die Eröffnung kostet. Der Artikel erklärt, welche Kosten für die amtliche Verwahrung, die notarielle Errichtung und die Eröffnung anfallen und wie sie sich zur notariellen Beurkundung verhalten.

Der Erbschein in der Praxis — Beantragung, Verwendung und Alternativen

Der Erbschein in der Praxis — Beantragung, Verwendung und Alternativen

Der Erbschein ist der amtliche Nachweis der Erbenstellung — Banken, Grundbuchämter und Versicherungen verlangen ihn regelmäßig. Der Artikel beschreibt, wie er beantragt wird, was er kostet, wann er ersetzt werden kann und was Erben tun, wenn er fehlerhaft oder umstritten ist.

Das Nachlassinsolvenzverfahren — wenn der Nachlass überschuldet ist

Das Nachlassinsolvenzverfahren — wenn der Nachlass überschuldet ist

Übersteigen die Schulden das Vermögen, können Erben die Zahlung an die Gläubiger über ein geordnetes Nachlassinsolvenzverfahren abwickeln. Der Artikel erklärt die Voraussetzungen, den Ablauf von der Antragstellung bis zur Verteilung und die Alternativen Ausschlagung und Nachlassverwaltung.

Nießbrauch — Vermögensnutzung ohne Eigentumsübergang

Nießbrauch — Vermögensnutzung ohne Eigentumsübergang

Der Nießbrauch nach §§ 1030 ff. BGB erlaubt es, Nutzungen und Erträge eines Hauses, eines Kontos oder eines ganzen Vermögens zu ziehen, ohne dass das Eigentum übergeht. Er ist eines der wichtigsten Instrumente der deutschen Nachlass- und Vorsorgeplanung — vom Familienheim unter Vorbehalt bis zur Versorgung des überlebenden Ehegatten. Der Artikel erklärt Formen, Bestellung, Kosten, Steuern und die Abgrenzung zu Wohnrecht und Vor-/Nacherbschaft.

Die Höfeordnung — landwirtschaftliches Anerbenrecht in Deutschland

Die Höfeordnung — landwirtschaftliches Anerbenrecht in Deutschland

Die Höfeordnung regelt in Teilen Norddeutschlands, dass ein landwirtschaftlicher Hof als unteilbare Einheit auf einen Anerben übergeht, während die übrigen Erben mit Geld abgefunden werden. Sie ist eines der ältesten noch geltenden Sondererbrechte Deutschlands und hat erhebliche steuerliche und familiäre Folgen. Der Artikel erklärt Geltungsbereich, Anerbenfolge, Abfindung und die Unterschiede zum allgemeinen Erbrecht.

Pflegekostenrückforderung — wenn das Sozialamt beim Erben klingelt

Pflegekostenrückforderung — wenn das Sozialamt beim Erben klingelt

Wer ein Elternteil in der Pflegesituation verliert, erhält Wochen später oft eine Überleitungsanzeige nach § 92 SGB XII: Das Sozialamt fordert die übernommenen Heim- und Pflegekosten vom Nachlass zurück. In Bayern und Sachsen gehört dies zur Praxis, viele andere Bundesländer haben die Inanspruchnahme ausgesetzt. Der Artikel erklärt die Rechtslage, die Fristen, die Verteidigungsstrategien und warum niemals das Privatvermögen der Erben haftet.

Erbrecht der Geschwister — wer erbt, wenn ein Bruder oder eine Schwester verstirbt

Erbrecht der Geschwister — wer erbt, wenn ein Bruder oder eine Schwester verstirbt

Geschwister erben als zweite Erbordnung nach § 1925 BGB — neben den Eltern, neben dem Ehegatten und unter strengen erbschaftsteuerlichen Regeln mit nur 20.000 Euro Freibetrag. Die Quotenverteilung folgt klaren Regeln, die aber selten bekannt sind. Der Artikel rechnet die typischen Konstellationen vor, klärt Halb-, Stief- und Adoptivgeschwister und zeigt, was Pflege für die Erbauseinandersetzung wert sein kann.

Auskunftsanspruch des Pflichtteilsberechtigten — § 2314 BGB

Auskunftsanspruch des Pflichtteilsberechtigten — § 2314 BGB

Wer seinen Pflichtteil verlangt, muss wissen, wie groß der Nachlass ist. Das Gesetz gibt ihm dafür ein scharfes Schwert: den Auskunftsanspruch aus § 2314 BGB. Erben müssen ein vollständiges Nachlassverzeichnis erstellen und belegen — auf eigene Kosten und notfalls eidesstattlich versichert. Der Artikel erklärt Voraussetzungen, Ablauf, Fristen und Sanktionen des meistunterschätzten Instruments des Pflichtteilsrechts.

Enterbung und Pflichtteilsentzug — was geht und was nicht

Enterbung und Pflichtteilsentzug — was geht und was nicht

Kinder und Ehegatten lassen sich nicht einfach beerben, wie man möchte: Der Pflichtteil schützt sie auch gegen Testament und Erbvertrag. Doch das BGB kennt Auswege — von der Enterbung im engeren Sinne bis zum Pflichtteilsentzug nach § 2338 BGB. Der Artikel erklärt die Voraussetzungen, die berühmten Enterbungsgründe, die Grenzen und was Betroffene dagegen tun können.

Teilungsversteigerung — wenn Erben das Haus nicht teilen können

Teilungsversteigerung — wenn Erben das Haus nicht teilen können

Ein geerbtes Haus, zwei Erben, keine Einigung: Dann kann jeder Miterbe die Zwangsversteigerung aus der Hand geben. Die Teilungsversteigerung nach dem ZVG ist das scharfe Ende der Erbengemeinschaft — mit Risiko für beide Seiten. Der Artikel erklärt Ablauf, Kosten, Folgen und die Strategien, die eine Versteigerung noch verhindern können.

Zugewinnausgleich nach dem Tod — § 1371 BGB und das Erbe des Ehegatten

Zugewinnausgleich nach dem Tod — § 1371 BGB und das Erbe des Ehegatten

Wer in Zugewinngemeinschaft verheiratet ist und stirbt, bekommt einen besonderen Bonus: Nach § 1371 BGB erhöht sich der gesetzliche Erbteil des Ehegatten um ein Viertel — der pauschale Zugewinnausgleich. Er gilt unabhängig vom tatsächlichen Vermögen und ist einer der wichtigsten, aber auch missverstandensten Paragraphen des deutschen Erbrechts. Der Artikel erklärt die Berechnung, die Alternative der konkreten Ausgleichung und welche Folgen das für Kinder hat.

Vorausvermächtnis — § 1932 BGB und die Ausstattung des Ehegatten

Vorausvermächtnis — § 1932 BGB und die Ausstattung des Ehegatten

Neben seinem Erbteil erhält der Ehegatte nach § 1932 BGB die Gegenstände, die ihm für eine angemessene Ausstattung zustehen — das Vorausvermächtnis. Die Regel greift, wenn er neben Verwandten der zweiten oder dritten Ordnung erbt, und sichert ihm Hausrat, Wohnung und Alltagsgegenstände. Der Artikel erklärt Voraussetzungen, Umfang, Steuerfolgen und die Abgrenzung zu Vermächtnis und Erbteil.

Erbfähigkeit nach § 1923 BGB — wer erben kann und wer nicht

Erbfähigkeit nach § 1923 BGB — wer erben kann und wer nicht

Erbfähig ist, wer im Moment des Erbfalls lebt — so einfach und so streng ist § 1923 BGB. Der Paragraph regelt Ausnahmen, die in der Praxis enorme Bedeutung haben: das ungeborene Kind (Nasciturus), das erst nach dem Erbfall geboren wird, und die Frage, wann das Leben rechtlich endet. Der Artikel erklärt die Grundregel, die wichtigsten Ausnahmen und die Sonderfälle vom Todeskampf bis zur Leihmutterschaft.

Vaterschaft nach dem Tod feststellen — posthume Vaterschaft und Erbrecht

Vaterschaft nach dem Tod feststellen — posthume Vaterschaft und Erbrecht

Stirbt der Vater, bevor die Vaterschaft anerkannt war, ist das Kind erbrechtlich außen vor — zu Unrecht, wenn der Verstorbene der leibliche Vater war. Das BGB bietet Wege, die Vaterschaft auch nach dem Tod gerichtlich feststellen zu lassen: über § 1600d BGB. Der Artikel erklärt Verfahren, Fristen, Beweismittel und die erbrechtlichen Folgen für Kinder, Miterben und Pflichtteilsberechtigte.

Die geerbte Hypothek — Immobilienkredit und Bausparvertrag im Nachlass

Die geerbte Hypothek — Immobilienkredit und Bausparvertrag im Nachlass

Eine geerbte Immobilie bringt oft eine geerbte Hypothek mit: Der Kredit des Verstorbenen läuft weiter, die Erben haften — und müssen entscheiden: fortführen, tilgen, verkaufen oder umschulden? Der Artikel erklärt die Rechtslage bei Grundschulden und Darlehen, die Rolle der Bank, Sonderkündigungsrechte und die typischen Fehler bei der Übernahme.

Erbenhaftung begrenzen — §§ 780, 782 ZPO und die notarielle Beschränkung

Erbenhaftung begrenzen — §§ 780, 782 ZPO und die notarielle Beschränkung

Erben haften für die Schulden des Nachlasses — aber das Gesetz bietet Wege, die Haftung zu begrenzen: über die beschränkte Erbenhaftung nach §§ 780 ff. ZPO, über Nachlassverwaltung und Nachlassinsolvenz. Das zweistündige Formular beim Nachlassgericht kann Erben vor dem Zugriff auf das Privatvermögen schützen. Der Artikel erklärt die Instrumente, Fristen und den Ablauf Schritt für Schritt.

Testament beglaubigen und hinterlegen — Formen, Kosten und Alternativen

Testament beglaubigen und hinterlegen — Formen, Kosten und Alternativen

Ein eigenhändiges Testament braucht keinen Notar — aber es muss wirklich eigenhändig sein. Wer sicher gehen will, beglaubigt die Unterschrift, hinterlegt das Testament beim Nachlassgericht oder wählt gleich die notarielle Beurkundung. Der Artikel erklärt die Formvorschriften des BGB, die Kosten der Beglaubigung und Verwahrung, und was im Streitfall wirklich hält.

Gemeinnützig vererben — Spenden, Stiftungen und Organisationen als Erben

Gemeinnützig vererben — Spenden, Stiftungen und Organisationen als Erben

Wer keine eigenen Erben hat — oder bewusst andere Prioritäten setzt —, kann sein Vermögen gemeinnützigen Zwecken zuwenden: Hilfsorganisationen, Hospizen, Umweltschutz, Hochschulen oder lokalen Vereinen. Der Artikel erklärt die Formen des gemeinnützigen Vererbens vom einfachen Vermächtnis bis zur eigenen Stiftung, die steuerlichen Vorteile und die Punkte, die bei der Gestaltung zu bedenken sind.

Verwandtschaftsgrade im Erbrecht — Grade, Linien und Ordnungen erklärt

Verwandtschaftsgrade im Erbrecht — Grade, Linien und Ordnungen erklärt

Vom Großcousin bis zum Halb-Onkel: Das Erbrecht unterscheidet Verwandtschaft nach Graden, Linien und Ordnungen — ein System, das über Erbquoten, Pflichtteile und Steuerklassen entscheidet. Der Artikel erklärt die Systematik des BGB, rechnet typische Konstellationen vor und klärt die Fragen, die bei Erbschaften ohne Testament immer wieder entstehen.

Fachanwalt für Erbrecht — wann er hilft, was er kostet und wie man ihn findet

Fachanwalt für Erbrecht — wann er hilft, was er kostet und wie man ihn findet

Erbrecht ist Strechtrecht: Konflikte um Nachlässe, Pflichtteile und Erbengemeinschaften sind emotional und juristisch komplex. Der Fachanwalt für Erbrecht ist die spezialisierte Anwaltsqualifikation für genau diese Fälle — von der Testamentsgestaltung bis zur Erbauseinandersetzung. Der Artikel erklärt, wann sich anwaltliche Beratung lohnt, was sie kostet und wie man den richtigen Anwalt findet.

Betriebsvermögen vererben — Verschonungsabschlag, Behaltensregeln und Stolperfallen der Erbschaftsteuer

Betriebsvermögen vererben — Verschonungsabschlag, Behaltensregeln und Stolperfallen der Erbschaftsteuer

Wer einen Betrieb, eine Praxis oder Gesellschaftsanteile vererbt, bekommt bei der Erbschaftsteuer erhebliche Vergünstigungen: Der Verschonungsabschlag von 85 oder 100 Prozent lässt Betriebsvermögen weitgehend steuerfrei übergehen. Der Preis sind strenge Behaltens- und Lohnsummenregeln über fünf bis zehn Jahre. Der Artikel erklärt die Systematik der §§ 13a und 13b ErbStG, die Bewertungsverfahren und die typischen Fehler, die die Vergünstigung kosten.

Kirchensteuer auf die Erbschaft — der Zuschlag von 8 bis 9 Prozent und wie er entsteht

Kirchensteuer auf die Erbschaft — der Zuschlag von 8 bis 9 Prozent und wie er entsteht

Die Kirchensteuer läuft auch im Erbfall weiter: Kirchenmitglieder zahlen auf ihre Erbschaftsteuer einen Zuschlag von 8 bis 9 Prozent — je nach Bundesland. Die Steuer schuldet der Verstorbene für sein Vermögen, sie mindert also den Nachlass. Der Artikel erklärt, wann die Kirchensteuer anfällt, wer sie zahlt, welche Bundesländer welchen Satz erheben und wie ein rechtzeitiger Kirchenaustritt die Belastung ändert.

Testierfähigkeit — § 2229 BGB: Wer ein Testament errichten darf

Testierfähigkeit — § 2229 BGB: Wer ein Testament errichten darf

Die Testierfähigkeit ist die gesetzliche Voraussetzung, um ein gültiges Testament zu errichten. Sie ist in § 2229 BGB geregelt und nicht identisch mit der Geschäftsfähigkeit — auch Menschen mit Demenz können zeitweise testierfähig sein. Dieser Artikel erklärt die rechtlichen Grundlagen, die Beweislast bei Zweifeln und praktische Absicherungen für Erblasser.

Der Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall — wenn Geld am Nachlass vorbeigeht

Der Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall — wenn Geld am Nachlass vorbeigeht

Lebensversicherungen, Sparbücher mit Widmung oder Sterbekassen: Der Vertrag zugunsten Dritter nach § 328 BGB überträht Leistungen direkt an eine begünstigte Person — ohne Erbschein, ohne Erbauseinandersetzung und ohne Pflichtteilsanspruch. Erfahren Sie, wie Todesfallzuwendungen rechtlich wirken, welche steuerlichen Folgen drohen und wo die Fallstricke liegen.

Die Schenkung auf den Todesfall — § 2301 BGB im Detail

Die Schenkung auf den Todesfall — § 2301 BGB im Detail

Wer zu Lebzeiten verspricht, einem anderen nach dem eigenen Tod etwas zu schenken, schließt eine Schenkung auf den Todesfall ab — rechtlich behandelt wie ein Vermächtnis. Das BGB verlang dafür strenge Formen. Dieser Artikel erläutert, wann solche Zuwendungen gültig sind, wann sie nichtig werden und wie sie sich von Vermächtnis und Vertrag zugunsten Dritter unterscheiden.

Pflichtteilsergänzung — § 2325 BGB: wenn Schenkungen den Pflichtteil schmälern

Pflichtteilsergänzung — § 2325 BGB: wenn Schenkungen den Pflichtteil schmälern

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch aus § 2325 BGB verhindert, dass Erblasser den Pflichtteil durch Schenkungen zu Lebzeiten aushöhlen. Geschenke aus den letzten zehn Jahren werden rechnerisch zum Nachlass hinzugerechnet. Der Artikel erklärt Voraussetzungen, Berechnung, Zehnjahresfrist, Auskunftsansprüche und Haftungsregeln im Detail.

Umgekehrte Erbfolge — wenn Eltern vom eigenen Kind erben

Umgekehrte Erbfolge — wenn Eltern vom eigenen Kind erben

Stirbt ein kinderloser, unverheirateter Mensch, erben gesetzlich die eigenen Eltern — die sogenannte umgekehrte Erbfolge nach § 1925 BGB. Der Artikel erklärt die Erbquoten, die unerwartet hohen Erbschaftsteuer-Folgen (Steuerklasse II), die Pflegekostenrückforderung des Sozialamts und warum unverheiratete Partner leer ausgehen.

Enkelkinder im Erbrecht — § 1924 Abs. 2 BGB und die Erbquote der Enkel

Enkelkinder im Erbrecht — § 1924 Abs. 2 BGB und die Erbquote der Enkel

Enkelkinder erben nur, wenn ihr Elternteil den Erblasser nicht überlebt — dann treten sie an dessen Stelle. Der Artikel erklärt das Repräsentationsprinzip, die Berechnung der Erbquote, Pflichtteilsrechte, erbschaftsteuerliche Folgen und die Besonderheiten bei minderjährigen Enkeln.

Güterstände im Erbfall — Zugewinn, Gütertrennung und Gütergemeinschaft im Vergleich

Güterstände im Erbfall — Zugewinn, Gütertrennung und Gütergemeinschaft im Vergleich

Der Güterstand entscheidet darüber, wie viel der überlebende Ehegatte erbt — und wie hoch der Pflichtteil ausfällt. Der Artikel vergleicht Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung und Gütergemeinschaft mit konkreten Zahlen, erläutert § 1371 BGB und zeigt die typischen Gestaltungsfehler.

Erbstreit lösen — Wege aus dem Streit um den Nachlass

Erbstreit lösen — Wege aus dem Streit um den Nachlass

Erbstreit belastet Familien oft über Generationen — und kostet Vermögen. Der Artikel vergleicht Verhandlung, Mediation und Gerichtsprozess mit konkreten Zahlen zu Gerichts- und Anwaltskosten, erläutert die Stufenklage, Mehrheitsbeschlüsse nach § 745 ZPO und zeigt, wie Testamente Streit wirksam vorbeugen.

Ehegattenerbrecht — erbt der Ehepartner automatisch?

Ehegattenerbrecht — erbt der Ehepartner automatisch?

Der Ehepartner erbt neben Verwandten und bekommt den Voraus. Der Artikel erläutert gesetzliche Erbfolge und Güterstand, den Voraus nach § 1932 BGB, das große und kleine Ehegattentestament und warum Ehepartner ohne Testament oft nur die Hälfte kriegen.

Erbrecht der Großeltern — gesetzliche Erbfolge in der zweiten Ordnung

Erbrecht der Großeltern — gesetzliche Erbfolge in der zweiten Ordnung

Großeltern erben nach den Eltern des Erblassers — als Erben zweiter Ordnung. Der Artikel erläutert die gesetzliche Erbfolge nach § 1925 BGB, das Eintreten der Großeltern bei vorverstorbenen Eltern, die Erbteilung unter Geschwistern und Ureltern und die Pflichtteilssituation.

Todeserklärung — wenn ein Gericht den Tod feststellt

Todeserklärung — wenn ein Gericht den Tod feststellt

Verschwindet ein Mensch bei einem Unglück ohne Spur, kann ein Gericht seinen Tod erklären. Der Artikel erläutert das Verschollenheitsgesetz, die Vermutung des Todes bei Lebensgefahr, das Verfahren vor dem Amtsgericht und die Rechtswirkungen für Erbschaft, Ehe und Versicherungen.

Stiefkinder im Erbrecht — warum sie gesetzlich nichts erben und welche Wege helfen

Stiefkinder im Erbrecht — warum sie gesetzlich nichts erben und welche Wege helfen

Stiefkinder gehören oft jahrzehntelang zur Familie, erben aber ohne Testament nichts. Der Artikel erklärt die gesetzliche Erbfolge, die erstaunlich gute steuerliche Stellung mit 400.000 Euro Freibetrag und alle Wege, wie Stiefkinder abgesichert werden können.

Wenn Minderjährige erben — Rechtslage, Vermögensverwaltung der Eltern und typische Fallstricke

Wenn Minderjährige erben — Rechtslage, Vermögensverwaltung der Eltern und typische Fallstricke

Minderjährige Kinder erben häufig — spätestens beim Berliner Testament. Der Artikel erklärt, wie Eltern das Erbe rechtlich verwalten, welche Genehmigungen das Familiengericht verlangt und welche Konflikte aus der Erbengemeinschaft zwischen Eltern und Kind entstehen.

Die Ausgleichungspflicht unter Abkömmlingen — § 2050 BGB und Zuwendungen zu Lebzeiten

Die Ausgleichungspflicht unter Abkömmlingen — § 2050 BGB und Zuwendungen zu Lebzeiten

Wer einem Kind zu Lebzeiten ein Haus, ein Studium oder eine Aussteuer finanziert hat, kann das bei der Erbfolge ausgleichen lassen. Der Artikel erklärt §§ 2050 bis 2056 BGB, das Rechenbeispiel, die Abgrenzung vom normalen Unterhalt und die Auswirkungen auf Pflichtteil.

Der Dreißigste — § 1969 BGB und der Unterhalt der Hinterbliebenen in den ersten 30 Tagen

Der Dreißigste — § 1969 BGB und der Unterhalt der Hinterbliebenen in den ersten 30 Tagen

§ 1969 BGB sichert pflichtteilsberechtigten Hinterbliebenen in häuslicher Gemeinschaft für 30 Tage den gewohnten Unterhalt aus dem Nachlass zu. Der Artikel erklärt Voraussetzungen, Umfang, die historischen Wurzeln und die Abgrenzung zum Sterbevierteljahr.

Erbrecht des Ungeborenen — das nasciturus-Prinzip nach § 1923 Abs. 2 BGB

Erbrecht des Ungeborenen — das nasciturus-Prinzip nach § 1923 Abs. 2 BGB

Wer gezeugt, aber noch nicht geboren ist, gilt im deutschen Erbrecht bereits als erbberechtigt. Der Artikel erklärt das nasciturus-Prinzip, die Pflegschaft nach § 1912 BGB, Ansprüche beim Tötungsunfall nach § 844 Abs. 2 BGB und die Grenze bei Totgeburten.

Wenn der Staat erbt — Erbfall an den Fiskus nach § 1936 BGB

Wenn der Staat erbt — Erbfall an den Fiskus nach § 1936 BGB

Stirbt jemand ohne Verwandte und ohne Ehegatten, erbt der Fiskus des Bundeslandes — gesetzlich verankert in § 1936 BGB. Der Artikel erklärt die Erbenvermutung des § 2362 BGB, die Rolle der Landesfinanzbehörden, die Steuerfreiheit des Übergangs und warum Fiskalerbfolge häufiger vorkommt, als viele denken.

Erbschein-Kosten — Gebühren, Berechnung und Sparstrategien

Erbschein-Kosten — Gebühren, Berechnung und Sparstrategien

Der Erbschein kostet eine Verfahrensgebühr, die sich am Netto-Nachlasswert orientiert — bei mittleren Nachlässen schnell mehrere hundert Euro. Der Artikel erklärt die Berechnung nach dem Gerichtskostengesetz, alle Zusatzkosten, die Behandlung bei Miterben und mit welchen Strategien Erben die Ausgaben spürbar senken.

Die Auflage im Testament — Verpflichtungen ohne Berechtigten (§ 1940 BGB)

Die Auflage im Testament — Verpflichtungen ohne Berechtigten (§ 1940 BGB)

Die Auflage verpflichtet einen Erben oder Vermächtnisnehmer durch Testament zu einer Leistung, ohne dass ein anderer das Recht darauf hat. Typische Anwendungen sind Grabpflege, Tierunterbringung oder Stiftungszwecke. Dieser Artikel erläutert Rechtsgrundlagen, Vollziehung und Grenzen.

Vor- und Nacherbschaft — gestufte Erbfolge nach § 2100 BGB

Vor- und Nacherbschaft — gestufte Erbfolge nach § 2100 BGB

Bei der Nacherbschaft wird zunächst ein Vorerbe Erbe; erst mit einem bestimmten Ereignis, meist dem Tod des Vorerben, fällt der Nachlass an den Nacherben. Das Instrument sichert Vermögen über Generationen, wirft aber komplizierte Verwaltungs- und Verfügungsfragen auf.

Anwachsung — wenn ein Miterbe wegfällt (§ 2094 BGB)

Anwachsung — wenn ein Miterbe wegfällt (§ 2094 BGB)

Fällt ein eingesetzter Miterbe vor oder nach dem Erbfall weg, wächst sein Erbteil den übrigen Erben an. Die Anwachsung nach § 2094 BGB ergänzt lückenhafte Testamente und kann vom Erblasser ausgeschlossen werden.

Der Nießbrauch — Vermögen übertragen und Nutzungen behalten

Der Nießbrauch — Vermögen übertragen und Nutzungen behalten

Der Nießbrauch nach § 1030 BGB erlaubt es, Vermögen schon zu Lebzeiten zu übertragen und trotzdem Mieten, Zinsen oder das Wohnrecht zu behalten. Er ist ein zentrales Instrument der Nachlassplanung — vom Vorbehaltsnießbrauch der Eltern bis zum Ehegatten-Nießbrauch im Berliner Testament. Dieser Artikel erklärt Rechtslage, Steuern und Gestaltungsvarianten.

Immobilie erben — vom Erbschein bis zur Erbschaftsteuer

Immobilie erben — vom Erbschein bis zur Erbschaftsteuer

Wer ein Haus oder eine Wohnung erbt, übernimmt Eigentum, Lasten und steuerliche Pflichten gleichzeitig. Der Artikel erläutert Schritt für Schritt, wie der Eigentumsübergang im Grundbuch funktioniert, welche Freibeträge gelten und wie Erbengemeinschaften mit geerbtem Immobilienvermögen umgehen.

Alleinerbe sein: Rechte, Pflichten und typische Stolperfallen

Alleinerbe sein: Rechte, Pflichten und typische Stolperfallen

Als Alleinerbe fällt der gesamte Nachlass an eine Person — mit Chancen und Risiken. Dieser Artikel erklärt Annahme und Ausschlagung, Haftung, Pflichtteile, Kosten und wie Alleinerben den Nachlass sauber abwickeln.

Gemeinschaftliches Testament: Formen, Bindung und Pflichtteilsfalle

Gemeinschaftliches Testament: Formen, Bindung und Pflichtteilsfalle

Ehepaare regeln ihren Nachlass gemeinsam: Was ein gemeinschaftliches Testament ausmacht, welche Formen und Bindungen gelten und wo die Pflichtteilsfalle des Berliner Testaments lauert.

Nachlassverbindlichkeiten: Schulden, die die Erben übernehmen

Nachlassverbindlichkeiten: Schulden, die die Erben übernehmen

Nachlassverbindlichkeiten sind alle Schulden und Lasten, die vom Nachlass zu tragen sind. Der Beitrag erklärt die drei Gruppen nach § 1967 BGB, die Haftung der Erben, Wege zur Haftungsbeschränkung und die steuerliche Behandlung.

Patchworkfamilie und Erbrecht: Absichern ohne Streit

Patchworkfamilie und Erbrecht: Absichern ohne Streit

Stiefkinder erben ohne Testament nichts. Der Beitrag erklärt die gesetzliche Ausgangslage in Patchworkfamilien, die Pflichtteilsfallen des Berliner Testaments, Gestaltungswerkzeuge von der Stiefkindadoption bis zum Vermächtnis und die Erbschaftsteuer.

Teilungsanordnung im Testament: Den Nachlass gezielt verteilen

Teilungsanordnung im Testament: Den Nachlass gezielt verteilen

Wie Erblasser mit einer Teilungsanordnung nach § 2048 BGB einzelnen Miterben bestimmte Gegenstände zuweisen, welche Grenzen das Erbrecht setzt und worin sie sich vom Vermächtnis unterscheidet — mit Formulierungsbeispiel und Rechenbeispiel.

Codicill: das Testament nachträglich ändern oder ergänzen

Codicill: das Testament nachträglich ändern oder ergänzen

Was ein Codicill ist, wann eine kleine Ergänzung des Testaments genügt, welche Formvorschriften gelten und welche Fehler beim Nachträglich-Ändern eines Testaments teuer werden können.

Das Familienheim erben — Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG

Das Familienheim erben — Steuerbefreiung nach § 13 ErbStG

Das selbstgenutzte Familienheim kann unter bestimmten Voraussetzungen erbschaftsteuerfrei an Ehegatten oder Kinder vererbt werden. Dieser Artikel erklärt die Regelungen des § 13 ErbStG, die Zehn-Jahres-Frist, die 200-Quadratmeter-Grenze und die häufigsten Stolperfallen. Mit Rechenbeispielen, Übersichtstabelle und konkreten Handlungsempfehlungen.