Der Todesfall im Pflegeheim

Viele Menschen verbringen ihre letzte Lebensphase im Pflegeheim — der Tod dort ist häufig erwartet, aber für Angehoerige trotzdem ein schwerer Moment. Heime haben eingespielte Ablaeufe und begleiten Familien in den ersten Stunden.

Was das Heim übernimmt

  • Todesfeststellung: Der Hausarzt des Heims oder der diensthabende Arzt kommt und stellt den Totenschein aus
  • Würdevolle Betreuung: Der Verstorbene wird gewaschen und hergerichtet (Pflegepersonal), im Zimmer aufgebahrt
  • Zeit für Abschied: Familien können sich im Zimmer des Verstorbenen verabschieden — Heime stellen frequently Abschiedsräume bereit
  • Angehörigen-Betreuung: Das Pflege-Team informiert, tröstet und organisiert die nächsten Schritte mit

Die Rolle der Angehörigen

  1. Zeit nehmen für den Abschied — das Heim ermöglicht stundenweise, manchmal über Nacht, das Bleiben beim Verstorbenen
  2. Bestatter beauftragen (der Heim-Sozialdienst berät; manche Heime haben Listen bewährter Betriebe, die Wahl bleibt frei)
  3. Zimmer ausräumen: Persönliche Gegenstände einsammeln (binnen weniger Tage — mit dem Heim koordinieren)
  4. Formalitäten: Sterbeurkunde beim Standesamt (Heim-Sterbeort), Bestattung organisieren — Details: Todesfall — was ist zu tun?

Kosten und Abrechnung

Die Pflegekosten enden mit dem Todestag. Offene Heimkosten gehen als Nachlassverbindlichkeit auf die Erben über. Für Bestattung und Trauerfeier gelten die üblichen Kosten (Details: Bestattungskosten); Sozialbestattung ist bei Mittellosigkeit möglich (Details: Sozialbestattung).