Was passiert nach dem Tod im Krankenhaus?

Stirbt ein Mensch im Krankenhaus, übernehmen die Station und die Klinik-Verwaltung die ersten Schritte: Ein Arzt stellt den Tod fest und stellt die Todesbescheinigung aus, die Pflege bettet den Verstorbenen würdevoll auf, und die Angehörigen werden informiert. Danach koordiniert die Klinik die Uebergabe an den Bestatter.

Der Abschied im Krankenhaus

Die meisten Kliniken haben Abschiedsräume, in denen sich Angehörige in Ruhe verabschieden koennen — am Bett oder im eigenen Raum. Zeit dafür ist ausdrücklich vorgesehen; die Klinik kann den Verstorbenen einige Stunden bis Tage aufbewahren (je nach Kapazität und Kühlung). Manche Familien nutzen die Zeit, um in aller Stille Abschied zu nehmen, andere entscheiden sich direkt für die Ueberführung ins Bestattungshaus.

Formalitaeten der Klinik

  • Todesfeststellung: durch Stationsarzt (Leichenschau), Ausstellung des Totenscheins
  • Sterbeurkunde: Das Standesamt am Sterbeort stellt sie aus — die Klinik meldet den Tod frequently mit, die Angehoerigen muessen sie trotzdem selbst beantragen (Details: Sterbeurkunde)
  • Uebergabe an den Bestatter: nach Wahl der Familie — die Klinik verwahrt den Verstorbenen bis zur Abholung

Wer entscheidet über die nächsten Schritte?

Die Angehörigen bzw. der gesetzliche Vertreter: Sie beauftragen den Bestatter, waehlen die Bestattungsform und organisieren die Trauerfeier. Die Klinik selbst traegt keine Bestattungskosten — sie erbringt nur die ärztliche Dokumentation und die Verwahrung bis zur Ueberführung.

Kosten nach Kliniktod

Die Leichenschau ist im Krankenhaus in der Regel in den Behandlungskosten enthalten. Zusätzliche Kosten (Bestatter, Bestattung, Überführung) tragen die Angehörigen bzw. der Nachlass — Details: Bestattungskosten.