Die Friedhofsverwaltung

Die Friedhofsverwaltung ist die Behörde oder Institution, die den Friedhof betreibt: Sie vergibt Gräber, erhebt Gebühren, verwaltet Nutzungsrechte und Satzungen. Sie ist Ansprechpartner für alles rund um Grabstellen — von der Auswahl bis zur Auflösung.

Aufgaben

  • Grabvergabe: Wahlgräber, Reihengräber, Urnengräber, Kolumbarien-Nischen — Auswahl, Reservierung, Vergabe
  • Gebühren: Erhebung der Grabnutzungsgebühren, Pflege-Pauschalen, Grabstein-Genehmigungen
  • Satzungen: Friedhofsgesetz und -satzung (Ruhezeiten, zulässige Steine, Bepflanzungsregeln)
  • Genehmigungen: Grabstein-Aufstellung, Grabmale, sometimes Gedenksteine
  • Koordination: Termine für Beisetzungen, Trauerhallen, Graböffnungen (Umbettungen)
  • Dokumentation: Grabregister (wer liegt wo), Verlängerungen, Verfallsmanagement

Träger von Friedhöfen

  • Kommunen: Die meisten öffentlichen Friedhöfe (Stadt, Gemeinde, Kreis)
  • Kirchen: Kirchliche Friedhöfe (katholisch, evangelisch) — für Mitglieder und frequently alle offen
  • Private Träger: Friedwälder, Kolumbarien-Anbieter, private Bestattungsanlagen

Was Angehörige von der Verwaltung brauchen

  1. Grabnutzungsrecht: Der "Nachweis" für die Grabstelle — wer das Recht hat, entscheidet über Belegung und Verlängerung
  2. Grabstein-Genehmigung: Vor der Aufstellung Pflicht (der Steinmetz beantragt)
  3. Umbettung: Antrag bei der Verwaltung (zustimmungspflichtig)
  4. Auflösung: Nach Ablauf der Ruhezeit — die Verwaltung informiert vor Einebnung